Eine sorgfältige Mundhygiene ist wichtig für ein schönes Lächeln mit strahlenden Zähnen. Das tägliche häusliche Zähneputzen reicht meist nicht aus, um alle Zahnbeläge zu entfernen. Die professionelle Zahnreinigung (PZR) in unserer Zahnarztpraxis reinigt Ihre Zähne schonend. Sie fühlt sich an wie eine Wellnessbehandlung für Ihre Zähne.

Das AIRFLOW® Prophylaxis Master (von EMS) setzt ein Gemisch aus Wasser und ganz feinen Pulverartikeln zur Zahnreinigung ein. Mit Hilfe des Geräts sorgen wir für eine hervorragende Reinheit auch an schwer zugänglichen Stellen. Viele Patienten empfinden die Behandlung als sehr angenehm.

Die Pulverstrahl-Methode schont die Zähne als auch Ihren Zahnersatz. Zahnstein und hartnäckige Verfärbungen durch Genussmittel, wie z. B. von Kaffee, Tee oder Nikotin, werden dadurch entfernt. Die glatte Oberfläche der Zähne nach der Reinigung erschwert das Festsetzen erneuter Beläge.

Ablauf der Behandlung

Jede Prophylaxe-Sitzung läuft nach einem geprüften Protokoll auf hohem Qualitätsniveau ab:

  • Beurteilen der individuellen Mundsituation
  • Anfärben der Zahnoberflächen
  • Persönliche Motivation/Beratung der Patienten
  • Entfernung der harten und weichen Beläge mit ganz feinem Pulverstrahl
  • Oberflächliche Spülung der Zahnfleischtaschen
  • Qualitätskontrolle

Gesunde und schöne Zähne – ein Leben lang

Die professionelle Zahnreinigung trägt zum Erhalt der Zähne bei. So können Sie Ihre eigenen Zähne bis ins hohe Alter erhalten.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Professionelle Zahnreinigung in Intervallen von ca. drei bis sechs Monaten die ideale Ergänzung zur häuslichen Zahnpflege ist. Wir bieten Ihnen zur Unterstützung ein Recall-System an, damit Sie die nächste Prophylaxe-Sitzung nicht verpassen. Damit Sie immer ein strahlendes, schönes Lächeln haben… Bei weiteren Fragen sprechen Sie uns sehr gern an.

Individualprophylaxe für Kinder

Milchzähne sind Platzhalter für die bleibenden Zähne – daher ist eine gründliche Pflege wichtig. Lernen Kinder bereits frühzeitig, dass das Zähneputzen zur täglichen Routine gehört, werden Milchzähne und bleibende Zähne davon profitieren.

Um die häusliche Mundhygiene zu unterstützen, gibt es die zahnmedizinische Individualprophylaxe bereits für Kinder ab dem 1. Lebensjahr. Die Untersuchungen werden regelmäßig von Ihrer Zahnärztin durchgeführt. Sie tragen dazu bei, die Kinder frühzeitig an den Zahnarztbesuch zu gewöhnen und spielerisch Vertrauen zu erlernen.
Im Rahmen der Individualprophylaxe erstellen wir einen sogenannten Mundhygienestatus. Dabei wird der Zahnbelag mittels einer Flüssigkeit für die Kinder sichtbar angefärbt. Damit können wir den Kindern zeigen, wo und wie sie ihre Zähne noch besser putzen können. Wir üben auch mit Ihren Kindern das Zähneputzen. Hierbei werden die Eltern ebenfalls mit einbezogen, da sie noch bis ins Schulalter hinein das Zähneputzen beaufsichtigen und nachputzen sollten.

Weiterhin besprechen wir, ob zusätzliche Maßnahmen bei erhöhtem Kariesrisiko für Ihr Kind sinnvoll sind. Abschließend erfolgt eine Zahnschmelzhärtung Fluoridierung der Zähne. Hierbei wird ein Fluoridlack oder Gel auf die Zähne aufgetragen. Auf diese Weise wird der Zahnschmelz gehärtet und die Zähne werden weniger anfällig für Karies.
Eine weitere wichtige individualprophylaktische Leistung für Kinder ist die Versiegelung der bleibenden Zähne. An den Backenzähnen entsteht bevorzugt Karies. Daher werden die Fissuren und Grübchen des Zahnes mit Bürstchen und eventuell Pulverstrahlgeräten gereinigt. Anschließend füllen wir sie mit einem Versiegelungsmaterial auf und härten sie mit speziellen Lampen mit Licht aus. Zuletzt werden die Überschüsse vom Material entfernt bzw. poliert und der Zusammenbiss kontrolliert.

Mundgesundheit und die Auswirkungen auf die Schwangerschaft

Eine optimale Zahn- und Mundhygiene, die durch die professionelle Zahnreinigung unterstützt wird, ist grundsätzlich immer wichtig. Sehr empfehlenswert ist sie ganz besonders bei Schwangeren, deren Lebenspartnern und bereits bei dem Wunsch, schwanger zu werden. Denn es handelt sich hierbei um eine Zahnvorsorge von Mutter und Kind.

Es gibt viele Anzeichen auf einen Zusammenhang zwischen Parodontitis und Frühgeburten. Schwangere Frauen mit Zahnfleischerkrankungen haben laut Statistik eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, ein zu früh oder zu klein geborenes Baby auf die Welt zu bringen. Entzündungen am Zahnfleisch haben nachweisbar einen direkten Einfluss auf die Gebärmutter und können frühzeitige Wehen auslösen.

Gesunde Schwangerschaft

Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollten notwendige Behandlungen beim Zahnarzt vor der Schwangerschaft durchführen lassen. Während der Schwangerschaft sollten Sie, wegen der hormonellen Umstellung des Körpers, Ihren Zähnen und Ihrem Zahnfleisch besondere Aufmerksamkeit widmen.

Zahnprobleme in der Schwangerschaft

Immer wieder zeigen Studien, dass viele schwangere Frauen an einer Zahnfleischentzündung leiden. Es bildet sich Plaque an den Zähnen, das Zahnfleisch ist entzündet und blutet. Die sogenannte Schwangerschaftsgingivitis lässt sich durch eine noch gründlichere Mundhygiene, die regelmäßige Verwendung von Zahnseide, Interdentalbürstchen, eine ausgewogene Ernährung sowie durch die professionelle Zahnreinigung in der Zahnarztpraxis in der Regel gut behandeln und kontrollieren. Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zur Seite. Eine individuelle und persönliche Beratung ist für uns eine Selbstverständlichkeit.

Zahnarztbesuch in der Schwangerschaft

Bitte teilen Sie bereits bei der Terminabsprache mit, dass Sie schwanger sind. In der Regel werden während der Schwangerschaft nur notwendige Behandlungen durchgeführt. Die professionelle Zahnreinigung kann normalerweise jederzeit durchgeführt werden, außer bei einer Risikoschwangerschaft. Dann wird sie erst nach Rücksprache mit dem behandelnden Frauenarzt gemacht. Dringende, nicht aufschiebbare zahnärztliche Behandlungen sollten am besten in der zweiten Schwangerschaftshälfte, also zwischen dem vierten und sechsten Monat, stattfinden. Während der letzten drei Monate der Schwangerschaft kann das Sitzen im Zahnarztstuhl über einen längeren Zeitraum etwas unbequemer werden. Normalerweise dürfen keine Röntgenaufnahmen, Narkosen, Schmerzmittel oder Antibiotika verordnet werden, sofern dies nicht zwingend erforderlich ist.